Chronik
Seit Novemer 1999 ist der neue Name
WDR AKTIV DAS SOZIALWERK E.V.
Ausdruck der vielseitigen AKTIVitäten dieses Vereins. So urteilten jüngst Vereinsmitglieder - und das nach über 25 Jahren! Was waren damals die Beweggründe, einen solchen Verein ins Leben zu rufen - was gab es für Anlässe?
Nun, die rasante Entwicklung des Westdeutschen Rundfunks gab eigentlich den Anlass. Anfänglich konnte man den WDR noch als "Familienbetrieb" ansehen, wenn man an die Anfangszeit in der Kölner Dagobertstraße denkt. Hier und auch noch in den ersten Jahren im neuen Funkhaus am Wallrafplatz konnten außergewöhnliche Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf "kurzem Wege" mit der Leitung des Hauses abgesprochen und meist realisiert werden. Dies bezog sich insbesondere auf die damals schon betriebenen Sportarten wie Fußball, Tennis oder die finanzielle Abwicklung beliebter ARD-Sportveranstaltungen - dazu kamen die jährlichen Betriebsausflüge.
In späteren Jahren wuchs der WDR und vergrößerte sich an Baulichkeiten im Innenstadtbereich sowie im Umfeld von Köln und im gesamten nordrhein-westfälischen Sendegebiet. Dies einhergehend mit einer personellen Expansion. Anfangs nur im Hörfunk, doch dann folgten die ersten Schritte ins Fernsehzeitalter und richteten den Blick auf den Programmauftrag des WDR. In dieser Pionierzeit blieben die Angebote der Freizeitgestaltung für die Mitarbeiter wegen Überlastung auf der Strecke.
Aus dieser Situation wurde von einigen Kolleginnen und Kollegen die Idee geboren, einen selbständigen Verein unter dem Dach des WDR zu gründen - ein Sozialwerk. Der Betrieb der WDR-Kantine, kulturelle Veranstaltungen, sportliches Tun, Betreuung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren die Aktivitäten, die der Verein in seiner Regie anfangs durchführte, da der Arbeitgeber WDR die originären Aufgaben in den Vordergrund stellen mußte. Kurzum, diese Aktivitäten waren Grund dafür, am 15. September 1972 das Sozialwerk beim WDR e.V. zu gründen. Trotz einiger Skeptiker, die da meinten: Ein WDR brauche kein Sozialwerk; allein der Name "Sozialwerk" wäre nicht WDR-like. Das hat sich in 1999 bestätigt!
Nachdem 1988 die gesamte Mitarbeiterverpflegung an einen externen Kantinenbetreiber vergeben wurde, war die Zeit gekommen, nun verstärkt die Aktivitäten im Sozialwerk zu steigern. So wurden neue Gebiete der Freizeitgestaltung erschlossen. Im Jahr 1991 wurde zusätzlich eine Kindertagesstätte eingerichtet. Jedes Jahr erscheinen die Vereinsinformationen mit einer umfangreichen Angebotspalette für unsere Mitglieder, von der reger Gebrauch gemacht wird.
Im Laufe der Jahre ist das Sozialwerk des WDR aus den Kinderschuhen gewachsen. Inzwischen umfaßt das Aufgabenspektrum folgende Aktivitäten:
Bildung, Kultur und Soziales
z.B. Einstiegsseminare für das Internet, Gospel-Workshop, Selbstverteidigung für Frauen, Vorbereitung auf den Ruhestand, u.s.w.
Betriebssport
z.B. Badminton, Fußball, Tennis, Tischtennis, Bogenschießen, Motorradsport, Radsport, Reiten, Volleyball
Gesundheitsvorsorge
z.B. Wirbelsäulengymnastik, autogenes Training, Yoga, Bauch-Oberschenkel-Po-Gymnastik, Kontakt-Begegnung-Tanz, Seniorengymnastik, Mobile Massage am WDR-Arbeitsplatz
Freizeitgestaltung
z.B. Malen und Zeichnen, wöchentliche Wanderungen und Wanderurlaub, Kochen, Skatturniere, Reise- und Urlaubsangebote
Betrieb von zwei Kindertagesstätten
Die seit Januar 1991 eingerichtete Kindertagesstätte im Filzengraben 8-10 umfaßt 2 Gruppen mit je 20 Kindern, die von 7.30 bis 17.30 Uhr von erstklassigem Fachpersonal betreut werden. Seit August 2008 ist die Kita Zint Jan in der Trägerschaft von WDR AKTIV. Auch hier werden in zwei Gruppen jeweils 20 Kinder betreut.
Die Zahl der Vereinsmitglieder steigt ständig. Die Anzahl unserer Mitglieder entnehmen Sie bitte der "Kurzdarstellung unseres Vereins".
Der Vorstand kommt monatlich zu seinen Sitzungen zusammen, deren Tagesordnung durch aktuelle oder längerfristige Aufgaben bestimmt ist. Seit seiner Gründung im Jahre 1972 hat der Vorstand kontinuierlich ordentliche und außerordentliche Sitzungen durchgeführt.
Alle verantwortlichen Vorstandsmitglieder und die vielen freiwilligen Helfer mögen ihre Arbeit weiterhin erfolgreich ausrichten. Den stillen Helfern gilt an dieser Stelle ein herzlicher Dank mit der gleichzeitigen Bitte, unseren Verein auch weiterhin zu unterstützen. Ganz besonders danken wir dem Westdeutschen Rundfunk, der uns durch seine großzügige Unterstützung und Hilfe in die Lage versetzt, die vielen Aufgaben im menschlichen, sozialen und sportlichen Bereich zu erfüllen.
Vorstandsmitglieder im WDR AKTIV DAS SOZIALWERK E.V.
seit der Gründung im Jahre 1972
Schmidt, Rudolf
Windschild, Günther †
Bilstein, Karl Heinz †
Goffart, Josef
Orth, Heinz †
Porck, Friedhelm
Przybylla, Ernst
Seidel, Prof. Dr. Norbert
Rietschel, Irene †
Hamann, Hans Joachim
Griebel, Dr. Jürgen †
Brünler, Kurt
Schering, Dr. Horst
Kortum, Rolf †
von Ohnesorge, Reinhild
Wicke, Helmut
Binnenbruck, Karl Heinz †
Lueb, Hans-Joachim
Mauren, Franz †
Mensing, Werner
Ortmann, Christine
Sommerey, Karola
Kuphal, Jürgen
Schneider, Christian
Bialke, Reinhard
Buchholz, Hans
May, Heinz-Peter
Erven, Melitta
Greier, Jutta †
Trossen, Jürgen
Hofmann, Axel
Lorenz, Klaus
Schlotterer, Ulrich
Abels, Udo
Essers, Max Emanuel
Marx, Rolf †
Semrau, Elke
Hillebrandt, Ina-Dietlinde †
Zimmermann, Werner
Maslow, Martin
Markeli, Paul
Carnine, Gertrud
Sassenhagen, Wolfgang
Maslow, Marion
Zielinski, Wolfgang
Juli, Annegret
Sorg, Jochen
Laubrock, Franz Josef
Schultes, Rosemarie
Landeck, Ursula
Sonnemann, Wolfgang
Seitz, Christa
van den Hart, Cornelia
Schmitz, Karl-Heinz
† verstorben

